Indien 2016

Die kleine Suganja immer noch zu dünn

Am 2. Weihnachtsfeiertag morgens geht es los, dieses Mal mit Lufthansa und direkt. Der Flug ist perfekt und es kommen auch alle Koffer  an.

Nach einer kurzen Nacht fahren Antony und ich nach Tondamanallur , wo 2 Monikas auf mich warten! Monika Gerbas von NANDRI und Monika, eine  Schneiderin vom Wiesbadener Theater, die ein Sabbatjahr  in Uganda, Sansibar und Indien verbringen und Nähunterricht geben möchte, was natürlich mühsam ist ohne  Kenntnisse der Landessprache und bei mangelnder „hardware“. Die beiden Damen sind bereits 3 Wochen vor Ort und etwas gestresst, was die Stimmung etwas trübt.

Die Kinder freuen sich jedenfalls, sie sind ständig um einen herum, da ja gerade  Weihnachtsferien sind.  Mein Suchtprogramm entwickelt sich erstmal gar nicht. der Dorfvorsteher wurde informiert aber entweder hat er es nicht verstanden oder …

Aber  die üblichen Patienten kommen schnell, Wunden (große Brandwunden, ganz furchtbar), Knie -und andere Körperbeschwerden, Exzeme, Erkältungen , und Schrunden an dreckigen Frauenfüssen.

Der kleine Garten ist bepflanzt, nicht üppig, aber immerhin, ansonsten hat sich nicht viel geändert, Tondamanallur ist vom Zyklon, der vor 2 Wochen übers Land zog, verschont geblieben, andernorts  gibt es viele Schäden !

Auch die zahlreichen Ziegenherden sind wieder da!

Der Garten

Einige der Kinder sind immer noch sehr  dünn aber sie sind alle munter und fröhlich. Mehr kann man vielleicht nicht erwarten, wenn nur  so selten Besuch aus Deutschland  kommt.

 

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