Was bleibt, was wird – ein Resumée

Das war eine Zeit intensiven Erlebens. Naturgewalten haben wir kaum etwas entgegen zu setzen. Wenn kein Strom fliesst, kein Internet funktioniert, es keine  vertrauenswürdigen Informationen gibt, kommen wir schnell an unsere Grenzen. Dann ist es gut, wenn Freunde oder Helfer vor Ort sind, die einen begleiten oder beherbergen.

So viel an Zeit und Kräften investiert und dann Die Frage, was bleibt nach der Flut? Aber es gibt immer eine Flut oder einen Sturm oder eine andere Herausforderung, der man sich stellen muss, um am Ende zu sehen, dass es sich doch alles gelohnt hat.

Ich bin dankbar für die Erfahrung und bereite mich auf viele weitere Einsätze in Indien vor, immer das Ziel vor Augen, dass Kinder, die jetzt noch in Armut leben, eine Schule besuchen können, ein warmes Essen am Tag bekommen und eine Ausbildung machen können, dass Familien in menschenwürdigen Unterkünften leben können, in festen Hütten, denen die nächste Flut nicht so viel anhaben kann.

Man muss bestimmt nicht nach Indien reisen, Hilfe wird überall gebraucht. Und wenn ein tiefere Sinn hinter all den Unglücken und Katastrophen steckt, dann vielleicht der, dass dies ein Appell an unsere Menschlichkeit ist, die wir vielleicht sonst aus dem Auge verloren hätten.

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