Was dann geschah

In de Nacht von Samstag auf Sonntag wieder  Dauer-Starkregen! Am Morgen beruhigt sich das Wetter, nach dem lunch  wollen wir einige Dörfer in der Nähe aufsuchen, sehen , wie es dort ist. Unterwegs erreicht uns die Nachricht aus einem Dorf (mit dem netten „Priest“, der mir am Vorabend so eine schöne „Puja“ bereitet hat und so  schöne Zukunft  prophezeit ab (es gab schwere Zeiten aber jetzt wird alles gut!), seine Familie und viele andere (über 20 Familien, über 40 Kinder ) sind von den Fluten eingeschlossen, eine Straße ist eingebrochen  und überflutet, der Weg dorthin führt jetzt durch einen gradezu reißenden Strom. Bein Anbruch der Dunkelheit sind wir da, der Weg durch das Wasser ist beschwerlich, weil viele scharfe Steine den nackten Füßen  nicht guttun. Die Männer tragen den Proviant auf den Köpfen durch die Fluten, wir halten uns an den Händen , später wird angeseilt, im Dunkeln zurück und jetzt gegen den Strom, bis  über die Knie im Wasser! Aber wir und die Männer haben es geschafft, die Menschen haben zu essen.

Die Nacht und die beiden folgenden Tage sind trocken. Zuversicht wächst!

Am Montag fahren wir in drei Gruppen zu den Dörfern, Francis will zuerst nach den Kühen schauen, die sollen schwach sein, Antony fährt zu den nahegelegenen Dörfern, Philo, Noel und ich zu den entfernteren Dörfern wie Puthur und Tondamanallur. Alles beginnt entspannt, nachdem wir Lebensmittelrationen verteilt haben, kommt ein Anruf von Francis, ihr Auto sitzt tief im Schlamm fest, sie bekommen es nicht frei, also Programmänderung. wir sind in der Nähe und haben das stärkste Auto. Der Wagen sitzt tatsächlich im Schlamm fest, Noel schafft es zum Glück und Gott sei Dank, mit viel Geschick, ihn heraus zu ziehen. Nun müssten aber Futter und Medikamente zu den Kühen, also wieder  durch die überfluteten Reisfelder, um Heu usw hinzubringen und dann im Dunkeln zurück, jeder Tag bringt  noch Steigung an Aufregung. Aber alles gut gelaufen, Kühen geht es gut, das Wasser läuft ab und  mein Flug soll am nächsten Tag gehen!

Mein Flug ist bestätigt (per Email) aber ein Anruf (sicher ist sicher) ergibt: Flug gestrichen!, und neuer Regen ist angesagt. Mit Hilfe von Francis Freund, der in einem Reisebüro arbeitet,  buche ich Air India Flüge über Bengalore, Dehli  nach Frankfurt, ein langer Trip, aber immerhin.

Dienstag gegen Mittag fahren wir zum Flughafen, es  klappt alles.  Im Terminal erfahre ich, dass mein ursprünglicher Flug doch geht! Air India Flüge stornieren und zum Internationalen  Terminal, hier steht nichts von einem Abu Dhabi Flug! Warten, zittern, schließlich nach einigen  Stunden wird der Schalter geöffnet.

Jetzt sitze ich mit meiner Bordkarte in der Abflughalle und hoffe, dass doch noch alles gutgeht!

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Der 5. Sonntag

Den wollte ich hier eigentlich nicht verbringen, ich sollte jetzt bei Kaffee und Sonntags Croissent, frisch gebadet und duftend, sitzen und mich der Vorweihnachtsstimmung erfreuen. Aber nein, Kaffee gibt’s zwar auch, sogar sehr guten, aber ansonsten sitze ich wie auf heißen Kohlen. Seit Mittwoch ist der Flughafen geschlossen, es gab Informationen, dass von der  3 Stunden entfernten Airbase Flüge abgehen und mein Flug war nicht gecanelled, also fuhren wir hin, über katastrophale Straßen, um dort zu erfahren, dass die Info falsch ist, außerdem war alles abgeriegelt, weil MP Modi gerade dort ankam. Alternativen? Eigentlich keine. Der Flug ist kostenfrei umgebucht auf Dienstag! 

Wir haben die gewonnene (?) Zeit genutzt, sind in die Dörfer gefahren, haben  Lebensmittel hingebracht und behandelt, soweit wir überhaupt hinkamen.

Gestern stand der weite Weg nach Tondamanallur an und da auf dem Weg Francis‘ Farm liegt und sie sehr beunruhigt war, fuhren wir zuerst dorthin, um nach den vom Hochwasser eingeschlossenen Kühen zu sehen. Francis, Philo, Bruder Noel, der uns auch hervorragend fuhr über die holprigen Wege, und ich machten uns auf durch knietiefes Wasser die Reisfelder durchwatend zu den Tieren. Ein paar Männer halfen, das Futter zu der kleinen Insel zu tragen, wo die Kühe  warteten. Das war geschafft, und, gottlob, es hat nicht geregnet während wir durch die Reisfelder wateten.

Wir besuchten Puthur, wo die Menschen gerade  von der höhergelegenen Schule zurück in ihre Hütten gekehrt waren. Und dann Tondamanallur, hier war alles finster, alle hatten sich im Gästehaus versammelt und hofften auf Lebensmittel. Es gibt zwar einen Elektriker im Dorf, aber sie hatten das defekte Kabel nicht repariert und saßen lieber im Dunkeln, bis vor wenigen Jahren war das ja auch Normalität. Francis hat sich trotzdem geärgert und sie tüchtig ausgeschimpft, man ändert Menschen nicht in wenigen Jahren.

Zurück gings wieder bei Starkregen und die ganze Nacht über regnete es heftig! Die Aussichten sind nach wie vor düster. Alle Banken und Geldautomaten sind geschlossen, in Chennai gibt’s keinen Strom und kein Internet (wir haben privates Internet, das funktioniert oft) 

Heute soll der Airport für lokale Flüge öffnen, mal sehen wie es weitergeht!

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Neue Fluten

Das mit  dem Strand bleibt ein Wunsch. Am Dienstag Morgen schüttet es und überall gibt es wieder Überschwemmungen ungeheuren Ausmaßes  (für Bilder: googeln : Chennai Flood photos). Flüsse und Seen treten über die Ufer, Straßen und Brücken sind überschwemmt, Flughafen gesperrt, in Chennai sind teilweise  Häuser bis zum 2. Stock unter Wasser, Autos  verschwinden in den Fluten, erste Opfer sind zu beklagen. Über Twitter und andere  soziale Netzwerke  bieten Menschen Wohnung und Essen für die Opfer an, auch in Tempeln und Kirchen wird gekocht und für Unterkunft gesorgt. Das Mitgefühl ist groß.

Eigentlich wollten wir noch  in den Dörfern und auf Francis‘ Farm nach dem Rechten sehen, aber das Risiko ist zu groß. Man muss den braven Bolero nicht  über Gebühr strapazieren (Auto).

Morgen ist mein Rückflug, hoffentlich klappt alles! 

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Nach der Flut (und vor der Flut)

24.11.205

Eigentlich wollten wir für 2-3 Tage aufs Land, Francis‘ Bruder, der pflanzliche Heilmittel herstellt, besuchen. Dann die Nachricht (wieder Hobbymeteorologenj über Dammbrüche und blockierte Straßen. Eigentlich wäre die Fahrt ohnehin zu lang, so schlug ich vor, zu den Dörfern zu gehen, Reis und Dhal zu bringen und zu behandeln. So machten wir es. Erste Station THIRUMUKKODAL, eines der ersten Dörfer der Irular, das hatten wir bisher nicht besucht. Die Nahrungsmittel waren hoch willkommen und wir behandelten Erkältung, Fieber mit Homöopathie und versorgten Wunden. Wir, das waren Francis und ich und ihre Kinder Filo und Noel, beide hatten wegen des Regens  keine Schule bzw. Uni. Sie waren eine wunderbare Hilfe.

Unser nächster Stop:: KOLLAMEDO! Auch hier große Freude und Nachfrage nach Therapie. Das Wetter ist gerade mal schön und so besuchen wir nach unserer Mission einen Tempel, hoch oben auf dem Berg, zu erreichen über  450 steile Stufen. Die Belohnung: ein wundervoller Blick auf die nächtlichen Orte bei Vollmond und dazu eine Puja.

Am nächsten Tag besuchen wir PULIKUNDRAM, Kinder bekommen, wie in allen anderen Dörfern auch, Vitamin C Tabletten und zum Trost für die saure Gabe Kekse, außerdem ein Pflanzendekokt aus den Blättern des Neem Baums (für die Irualar ein Heiliger Baum), den finden sie allerdings auch nicht so toll, stärkt aber die Abwehr. Wenigstens sind meine homöopathischen Mittelchen süß! Während wir auf die Rückkehr von Noel und Francis warten, die eine alte Frau ins Krankenhaus gebracht haben, erzählt eine der Frauen im Dorf ihre Geschichte, wie sie in nassen Lehmhütten im Wald lebten, keine Unterstützung vom Staat hatten usw. Und dass sie sehr dankbar sind. Ein paar Nadeln werden gesetzt gegen Kopfweh und andere Schmerzen, einer alten Frau mit schrecklichen Kniesschmerzen richten wir (Zumindest versuchen wir es) die Kniescheibe. Hinter kann sie wieder gehen und stehen, das ist schön.

Dann wieder zu KOLLAMEDU zu weiteren Akupunkturbehandkungen. wir behandeln, hohen Blutdruck, Knie -und Gelenkschmerzen, Wunden und Erkältungen bis, im wahrsten Sinne des Wortes, das Licht ausgeht.

Auch ein schöner, befriedigender Tag!

Donnerstag, 26.11.2015

Am dritten sonnigen, schönen Tag in Folge löse ich mein Versprechn n und fahre nach TONDAMANALLUR, um für ein paar Tage ein kleine Clinic im 2. Gästezimmer zu betreiben. Große Freude über das Wiedersehen und die ersten Patienten lassen nicht lange auf sich warten. Das ist ein schöneres Arbeiten mit Patienten, die auf Betten liegen und nicht auf dem  Boden. Eine Frau mit  einem total entzündeten Auge und höllischen Schmerzen sende ich zum Arzt, nur sie wird nicht gehen, da es 200 Rupis kostet (3 Euro!), die gebe ich ihr und hoffe, dass sie geht, denn das sah sehr gefährlich aus.  Auf wiederholte Nachfrage erfahre ich am nächsten Tag, dass sie dort war und Antibiotika bekommen hat, am Nachmittag kommt sie, ohne Schnerzen und ich setze noch ein paar Naseln, danach war es wohl viel besser. Sie hätte ihr Augenlicht verlieren können.  Rani, unsere große Hilfe vor Ort, taut langsam auf und wir kommunizieren  ganz gut, nur bei den Behandlungen bin ich ziemlich auf meine diagnostischen Fähigkeiten gestellt, so viel Englisch kann sie leider doch nicht, aber wofür hat man Hände und Füße? Voller Vertrauen reden sie auf mich ein, sicher, dass ich sie verstehe. Viele alte (?) Leute kommen mit Gliederschmerzen, verformten Beinen  und daraus resultierenden Knieschmerzen, da kann eine Behandlung Allein sicher keine Wunder bewirken, aber ich gebe mein Bestes. Wir haben auch viel Spaß, Frauen unter sich albern herum, amüsieren sich über die Nadeln, lassen sie sich aber gefallen, auch die Kinder!

Das ist eine schöne Zeit, ich bringe die Kinder zur Schule, verfüttere meine Obstrationen und Süßigkeiten, fotografiere, drücke und herze sie.

Schreck an einem Abend, beim Versuch einen kleinen Frosch nach draußen zu befördern, finde ich einen Mann ausgestreckt vor meiner Tür liegen und schlafen.  Frosch bleibt drin und ich verriegele die Tür, aber es gibt keinen Grund für Befürchtungen, der Platz vor der Tür ist trocken und gut geeignet zum schlafen. Am Samstag holt mich Francis ab und die Verabschiedung ist überaus herzlich.

Sonntag, der erste ohne Regen! Ich lade die Familie nebst Anhang ins Restaurant ein, es wird ein netter Familienausflug mit Eisessen anschließend in einer Eisdiele. Das Restaurant befindet sich in der Retortenstadt „Mahindra City“. Hier sind viele international Firmen ansässig (BMW), es gibt breite  Boulevards, die am Sonntag  ausgestorben sind, obwohl es moderne Luxuswohnungn und sogar Villen (über eine Million Euro!) gibt. Ein krasser Gegensatz zum ländlichen Indien, immerhin kann Filo Fahrvsuche machen, unter der Aufsicht ihres Bruders Noel.

Montag, 30.11.2015

Heute können wir endlich die „blankets“  in die Little Flower School bringen und uns die Schäden ansehen, die der starke Regen verursacht hat. Das Wasser stand bis zu einem Meter hoch, alle Schlafmatten sind  vernichtet, alle Bücher und Blöcke unbrauchbar. Der Boden im Schulhof bildet eine ständige Verletzungsgefahr, da er überall aufgebrochen ist. Für Blöcke will ich sorgen, Schulbücher gibt es Anfang  des Jahres ohnehin neue. Ziemlich ernüchtert fahren wir zurück und da setzte schon wieder neuer Regen ein. Am Nachmittag konnten  wir zumindest den Vishnu Tempel besuchen  in Francis‘ Stadt, er ist über 3000 Jahre alt und aus dem harten Granithügel herausgehauen, wir nehmen an einer Puja teil, alle sind sehr nett und zuvorkommend, zumeist ist die Teilnahme von Nicht Hindus nicht gestattet.. Der Regen hat aufgehört, ein gutes Zeichen für mein Vorhaben, die letzten beiden Tage am Meer zu verbringen?

Dienstag, 1.12.2015

Weit gefehlt! Neuer Regen beginnt in der Nacht und will nicht mehr aufhören, wieder ist alles überflutet, ich bade, aber nicht im Meer sondern im Untergeschoss, um Reis und Matten zu retten. Horrornachrichten  kommen aus  den Dörfern. Wo es möglich ist, haben sich die Bewohner in das einzige feste Haus gerettet, alle Matten sind nass, die Lebensmittel sind knapp, nach ein wenig Hoffnung wieder ein Rückschlag. Es ist wie eine wahre Sintflut, die sich über Tamil Nadu ergießt,

Noch 2 Tage.

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MAHABALIPURAM, KANCHIPURAM

Einige  trockenere Tage haben es erlaubt, Ausflüge zu unternehmen. Francis und Filo zeigen mir die wunderschönen Tempel in der Gegend, sie stammen zumeist aus dem 6. Jh v.C. Und sind atemberaubend schön.  Massive Felslandschaften, aus denen die Tempel gebaut sind werfen Fragen auf. Wie hat man das zustande gebracht? Warum wurde die Anlage unvollendet zurückgelassen?

KANCHIPURAM ist die Seidenstadt Indiens, hier kaufen wir beim Grosshändler die Decken für die Kinder (nicht aus Seide natürlich) ein und lassen uns von den Seidenstoffen verzaubern. Eine Freundin von Francis führt uns zu einem Seidenweber, der in einem winzigen Raum ohne Tageslicht eingeklemmt hinter seinem antiken Webstuhl sitzt und wunderschönen Saristoff mit dem berühmten Madras Karo Muster  webt. Aber er verdient nur einen Hungerlohn, alte Handarbeit wird nicht geschätzt oder bezahlt.

Wir besuchen auch die Palmblatt Bibliothek. Wir sind früh und kommen gleich dran. Der Nadi Reader hat Mühe, mein Blatt zu finden, er stellt viele Fragen, die Antworten bekomme ich dann als Ergebnis geliefert, erfahre etwas über mein früheres Leben in Indien und mein übles Karma, aber auch über mein nächstes Leben, wieder in Indien, das wird mein letztes sein, dann folgt „Salvation“. So schlimm war mein Karma dann wohl doch nicht. Vielleicht ist was dran, immerhin regnet es seitdem ich da bin, vielleicht habe ich was gut zu machen?

Gegen Abend erleben wir noch eine eindrucksvolle Zeremonie in einem der Tempel. Viele halbnackte Männer mit weißem  Lendenrock und einer Art Kriegsbemalung versammeln sich zu einem Zug zu Ehren der Muttergöttin. Die Athmosphäre  ist schön, Fledermäuse umflattern uns, leider auch Moskitos.

Am Samstag gelingt es uns, den Filmemacher vom kleinen NANDRI Film aufzusuchen,  um die letzten Korrekturen zu besprechen. hier bekomme ich einen kleinen Eindruck von der Großstadt Chennai. Unvorstellbarer Verkehr,  Dauerhupen, schlechte Luft und auf und neben den Straßen  Rindviecher in Gruppen bis zu zehn Tieren, außerdem Ziegen und Hunde,  alles quirlig durcheinander. Ein harter überlebenskamapf für Mensch und Tier!

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IMPRESSIONEN

 das „Nandri“ Haus in Tondamonallur
  
  Monika  erteilt Rani Nähunterricht
  „Läuse“  waschen 
  Kleider-Vergabe

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INDIEN. Fortsetzung

Es ist wieder Sonntag (der dritte) und es dauerregnet wieder! Inzwischen gab es  aber auch  trockene Augenblicke und wir konnten einiges erledigen. Monika und Barbara sind mittlerweile abgereist, ich  habe ein schöneres Zimmer, das von Francis‘ Tochter Filoma, die mit 17 meist mit im Bett der Eltern schläft. Das ist ähnlich wie in Nepal,  alles sehr konservativ. Selbst im Bus herrscht Geschlechtertrennung! Die Eltern suchen meist noch immer die Männer für ihre Töchter aus. Filo geht nie aus, lernt ständig für die Schule und ist ein braves, sehr nettes und hübsches Mädchen. In ihrem Zimmer geht es mir gut, es ist trockener und hat ein Bad. 

Bevor meine Kolleginnen abgereist sind, haben wir uns noch die  restlichen Projekte angesehen, einen Kindergarten und eines, das eher dem SOS Kinderdorf Prinzip entspricht.  Glexon, ehemaliger Priester betreut zusammen mit seiner Frau  Kinder in  seinem Haus, allerdings bekommt er sehr viele Auflagen von der Regierung, die das Projekt auf Dauer unmöglich machen, zuerst mussten die Buben ausziehen (große Angst in Indien vor Missbrauch, die merkwürdige Blüten treibt)  jetzt müssen extra Räume vorgewiesen werden (sick  room, Computer Raum) und eine entsprechende Menge an Personal. Damit wird das Projekt zu teuer und es steht in keinem Verhältnis mehr zu den anderen.

Wir haben dann noch weitere Schlafmatten und Nahrungsmittel verteilt, damit die Dorfbewohner versorgt sind. Wegen der starken Regenfälle können sie nicht auf den Feldern arbeiten und selbst das kleine Einkommen fehlt. Ein weiteres Dorf

KOLLAMEDO

besuchen  wir auch. Man  sollte meinen, sie gleichen sich alle, dem ist aber nicht so. Jedes hat seine Besonderheiten. Hier hat vor allem Barbara (deutsch, aber in Frankreich wohnend) viel mit den Frauen gearbeitet, Handarbeiten usw. Kollamedu war wohl eines der ersten Irula Dörfer, kdie Gunther SPITZING  gegründet hat

GÜNTHER. SPITZING

Deutscher Schriftsteller, der wohl als einer der ersten auf das Irularvolk aufmerksam  gemacht hat. Er hat ein Buch mit dem Titel „Die Irular-unbekannte Ureinwohne Südindiens – unter heiteren und liebenswerten Menschen“(2003) verfasst. Unter:  zunkunft-Irular.de kann man mehr über die Anfänge der Projekte erfahren. Günther Spiing hat sich an Francis, bzw. „we care India“ gewandt, um Verbündete vor Ort zu haben und so entstand auch der. Kontakt zu NANDRI, das ja schon in der Little Flowerschool  seit vielen Jahren sozial tätig war. Jetzt wurden die Irularhilfe wieder aufgenommen mit den beschriebenen Projekten und stabile Hilfe über Patenschaften aus Deutschland, aber vor allem werden die Aktivitäten vor Ort überwacht! Es gibt auch einen Film auf ARTE über die Irular, sicher in der  Mediathek zu finden.

Patenschaften  kann man übernehmen für min. 25 Euro im Monat oder  aber  projektbezogen spenden. Damit wird ein Dorf unterstützt und das entsprechende Kind schulisch und in der Ausbildung finanziell begleitet. Manchmal kommt es vor, dass eine Familie wegzieht, dann wird dem Paten ein anderes Kind  angeboten, es sind noch so viele ohne Unterstützung!

Man wird sich bei uns zuhause nicht vorstellen können, wie wichtig ein kleines aus Stein gebautes Haus sein kann, wenn sonst überall nur Hütten sind. Ein Haus, in dem man zusammenkommen kann, Unterricht bekommt, spielen kann und vor allem, eine warme Mahlzeit bekommt! iM letzten Projektdorf Pulikundram ist das Haus gerade im Bau, dann wird dort ein Kindergarten sein und die Frauen können einer anderen Arbeit nachgehen.

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INDIEN November 2015 für NANDRI Kinderhilfe

Abflug am 4.11. über Abu Dhabi nach Chennai oder Madras, Ankunft morgens 3.40 – leider fehlt mein Koffer.  Francis, die erfahrene und treue Kontaktperson, die mit ihrem Mann Anthony die Organisation „wie care“  leitet, wartet geduldig am Flughafen. Sie kümmern sich um das aus ihren Wäldern vertriebene Irula Volk, denen kleine Dörfer errichtet wurden, außerdem werden Lepra und Aids Kranke von der Organisation unterstützt. Nandrikinderhilfe unterstützt vor allem die Dorfgemeinschaften sowie ein Schulprojekt „Little Flower School“ mit Wohnheimen für die Kinder, alle aus einfachsten Verhältnissen, zum  Waisenkinder sind.

Über Patenschaften aus Europa werden die Projekte unterstützt, um auch zu gewährleisten, dass die Kinder  einen Schulabschluss erlangen und im Anschluss eine Ausbildung  beginnen können. 

Nach einer kurzen Erholungspause bringt Francis mich zu Monika, der Gründerin von NANDRI, ebenfalls aus Oberursel, eine wundervolle ältere Dame, deren Lebensaufgabe das Wohl der Kinder ist.  Als Pflegemutter hat sie über hundert Kinder großgezogen und seit 20 Jahren kümmert sie sich um die indischen Kinder. Sie wartet auf mich in der Little Flowerschool. Hier gibt es ein kleines Zimmer, in dem wir übernachten könn(t)en – leider gibt es immer wieder Probleme. Da es auch ein Mädchen-Hostel gibt, will man keine Frmden dort, aus Angst vor sexuellen Übergiffen, allerdings sind an Sonntagen usw  nur 2-3. junge Mädchen da als Aufsicht! (Vielleicht ist das alles auch nur ein Manöver des Schulleiters, der sich ein  Schmiergeld verspricht?)
Immerhin, wir haben 3 Tage und Nächte dort verbracht, Kinder entlaust, Kleider und Uniformen repariert, Obst verteilt und therapiert. Viele haben leichtes Fieber und Kopfweh, die Jungs haben tapfer die Akupunkturnadeln ertragen und es hat Ihnen gut geholfen! Dann die neue Waschmaschine eingerichtet (nur kaltes Wasser!), die immerhin schleudert.  Die Kinder bekommen auf jeden Fall eine warme Mahlzeit, finanziert von der Kinderhilfe, was keine Selbstverständlichkeit ist.  Die Kinder schlafen zu zehnt auf dem nackten Steinboden, allenfalls mit einer Grasmatte – ohne Decke ! Heartbreaking!

Am nächstn Tag kam mein Koffer zum Glück an!

  • PUlIKUNDRAM

Dann mit dem neuen  Jeepähnlichen Auto, ebenfalls zur Hälfte von Deutschland finanziert, in das neueste Irula Dorf. Pulikundram, etwa 20 Familien wohnen hier  in Lehmhütten mit Schilfdächern. Es ist sehr nass, Monsun kam spät aber jetzt ist er da. Die letzten Kilometer gibt es keine  Straßen,  das Auto muss über überflutete Wiesen und Felder! Und dann mitten im Nowhere – das Dorf. Große Kinderaugen schauen uns  erstaunt an, Francis hat  Zeltdach und Stühle organisiert und Essen, alle bekommen etwas und dann wird Kleidung verteilt (aus Deutschland mitgebracht! Und ich hatte mich schon gewundert, ob der  Kinderkleider, die ich im Auftrag von Monika mitgebracht hatte! Es wird einfach alles gebraucht!  Und alles schwimmt, „landunter!“ Und natürlich Mosquitos, Fliegen, Ratten und dazu viele Hunde.

  • TONDAMANALLUR 

Durch  Wind und Starkregen kämpft sich der junge Fahrer über die Landstraßen, anfangs noch akzeptabel, dann  Holperstrecke und dann wieder über überflutete Äcker zum nächsten Dorf Tondamanallur mit da. 30 Familien. Hier gibt es ein kleines Häuschen mit 2 Schlafzimmern und  kleinem Bad und einen  großen Aufenthaltsraum für die Kinder, hier können sie essen und nach der Schule Aufgaben machen, manchmal  übernachten hier die alten Frauen, die von den Familien gerne mal nach draußen verbannt werden. Die Kinder sind mager, haben wenig Kleidung und sind sehr lieb und anhänglich.  Auch hier wieder Fieber und ähnliches, viel Infertilität, Menstruationsprobleme oder gar keine Menses  wegen Blutarmut!  Mit  Nadeln bin ich  zurückhaltend aber Moxa, Laser, Gua sha und Nosoden gehen! Sie sind ganz zutraulich und kommen von selbst.

Es ist noch ein langer Weg, vieles, was in den letzten Jahren begonnen wurde, ist vergessen oder verkümmert im Schrank, wie gemeinsam genähte Kleidchen und Läusemittel. Sie haben noch nicht verstanden, dass sie ein besseres Leben haben könnten, aber wie auch! Kaum jemand versteht englisch und Tamil ist eine  schwierige Sprache.  Ohne Francis wäre gar nichts möglich, aber die Arbeit lohnt, es sind sehr freundliche, offene Menschen, einige intelligent, andere apathisch.

Vieles erinnert an Nepal, viele Hunde (weniger als in Nepal) viele Kühe (mehr)! Schlechte Straßen (besser), keine Stromsperren (aber bei Regen!) Hier  in den Dörfern gibt es nichts, nichts zu kaufen, wenig Landwirtschaft, obwohl das Land  nicht unfruchtbar scheint (wie es aussieht, ist der Untergrund extrem steinig, überall liegen große Felsbrocken herum, was natürlich jegliche Bodenbearbeitung erschwert) Das Irulavolk waren Pflanzenkundler, aber sie wurden vertrieben, haben zwar jetzt ein Dach über dem Kopf, aber keine richtige Aufgabe. Vieles scheint wie ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut! 

Und, ja – es ist wieder Diwalli  3 Tage  Festival, nur hier bekommt man kaum etwas mit außer Böllerschüssen und, dass alle zuhause in den Hütten sind.

Uns fallen 2 unterernährte Mädchen auf, Ärmchen und Beinchen nur Haut und Knochen, kein Kinderlachen. Wir fragen nach, so gut es eben geht. Die Mutter starb vor ein paar Wochen mit dem Baby im Kindbett, sie trank wohl viel Alkohol auch während der Schwangerschaft und der Vater ist ebenfalls Alkoholiker, es gibt nur eine Tante, die sich aber offensichtlich nicht kümmert. Auf die Frage, ob nicht eine wohlhabende Familie (gibt es auch, mit bereits übergewichtiger Tochter) sich gegen finanzieller Unterstützung der Kleinen annehmen würde, wird verneint. Niemand erbarmt sich.

Das Projekt läuft erst seit 2 Jahren, man darf keine Wunder erwarten, aber so etwas  ist schlimm. Da können wir auch nicht viel tun, das kann nur Francis versuchen, mit den Behörden zu klären, vielleicht findet sie Pflegeeltern ? auf jeden Fall brauchen wir weitere Sponsoren für die Mädchen.

Der Monsun ist heftig, es schüttet, alles versinkt im Wasser, aber schlimmer, die nassen Kleider werden nicht trocken, viele werden krank, viel Fieber, Erkältung, vor allem die  Kinder sind betroffen.

12.11.2015

Diwalli Feiertage sind vorüber, die Schule hat wieder begonnen, heute scheint endlich die Sonne! Alle Kinder hatten ihre besten Kleider an, sofern sie welche besitzen, aber alles war nass. Feuerwerk gab es auch, die Kinder hatten ihren Spaß. 

Gestern sind wir durch das Dorf spaziert, es gibt eine kleine feste Dorfstraße, so dass man nicht  im Schlamm versinkt.  Einige Häuser sind aus Stein, manche haben ein festes Fundament, die meisten sind einfache Hütten aus Schilf. in einer kleinen  Hütte wohnt eine Familie mit 10 Kindern  Die Häuser aus Stein  halten dem Starkregen nicht stand, es wird Zuviel Sand verbaut und überall regnet es durch.

Leider sind die Familien nicht harmonisch, viele Kinder sind Halb- oder Vollwaisen, um die sich eine Tante oder eine Schwester kümmern  sollte, aber die Kinder sehen sehr mager aus, dazu kommt ein massives Alkoholproblem, oft trinken beide, Vater und Muter, außerdem gibt es viel Streit und die Kinder sind die Leidtragenden.

Es gibt viel zu tun und mit einem Besuch pro Jahr ist es nicht getan. man darf nicht vergessen, dass die Menschen bis vor wenigen Jahren noch in den Wäldern lebten !

Heute ist Läuse waschen angesagt!  Ein großer Spaß, denn heute werden die Haare geföhnt! Das war ein guter Tag mit viel Sonnenschein, die Wäsche wurde trocken und alles sah freundlich aus. Einen Tag später: Dauerregen !! Wir haben am Vormittag einen Raum als Praxis  eingerichtet und es kamen sehr viele, Männlein, Weiblein, Kinder – wie in Nepal.

Morgen. soll es nach Puthur gehen, einem weiteren  Irualdorf, aber da ist wohl auch alles unter Wasser!

Mein Laser hat seinen Geist aufgegeben und das  I Pad ist extrem langsam, die Stromversorgung ist wohl  suboptimal oder ist es die Feuchtigkeit?

am Samstag Vormittag ist erst noch Weihnachten für die Kinder. Kleider, Schokolade und Matten aus Schilf zum Schlafen werden verteilt, pro Hütte eine, da müssen dann alle drauf, aber bei diesem Dauerregen ein Segen, dann

PUTHUR

Das Wetter ist heute ganz schön, so können wir die Fahrt und die schöne Landschaft genießen. Puthur ist auch  ein kleines Dorf abseits der  Zivilisation. Wir werden vor der Dorfkirche (!), die aber nicht als Kirche verwendet wird (missionieren ist nicht erwünscht) von einer Kinderschar erwartet, sie halten Plakate mit Glückwünschen in die Höhe und jubeln. dann gibt es eine Zeremonie mit Tanz und Vorträgen bevor die Kleider, Matten und Schokolade verteilt werden, bei ohrenbetäubendem Lärm, es geht zu wie auf einem Bazar. Ich bewundere Monika für Ihre Ausdauer und Ihr Geschick im Umgang mit den Kindern und Frauen.

Schließlich machen wir uns auf den Heimweg zu Francis‘ Haus. Die Landschaftist sehr schön, hellgrüne Reisfelder, Kühe vor dem Pflug, die die Reisfelder bearbeiten, sehr malerisch! Weiter durch kleine Dörfer, alle ähnlich, dann etwas größere Siedlungen mit geschäftigem Treiben, wie ich es aus Nepal kenne, allerdings sind die Straßen hier breit und gut ausgebaut, die Autos etwas luxuriöser. Das war ein schöner Tag und man hat ein Indien Feeling bekommen.

15.11.2015

Sonntag, wieder Dauerregen, es stellt sich jetzt die Frage, ob ich bis zum Ende hier bleiben soll, selbst Strand ist keine Alternative, und auch Praxis in  Tondamanallur ist keine Option, weil die Wände im Schlafzimmer nass sind und ich schon eine anständige Erkältung habe

Mittlerweile haben wir auch von den furchtbaren Ereignissen in Paris erfahren. Was macht überhaupt noch Sinn ? Auch hier ist nicht alles einfach, schwierig, die Hilfe dorthin zu bringen, wo sie hin soll, immer gibt es einen korrupten Menschen, der sich die eigenen Taschen füllen möchte und wir können es nicht überschauen, geschweige denn verhindern.

 

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Wahlen in Nepal

Nun ist es endlich soweit! Immer wieder verschoben findet sie tatsächlich statt. Der angekündigte Streik war nicht so schlimm, aber es gab Anschläge auf Busse und Taxen, die letzten Tage vor der Wahl gab es keine Busse und die meisten Geschäfte blieben geschlossen. Auch die Klinik ist davon betroffen, Patienten, die von weiter her kommen, bleiben zuhause und am Wahltag und dem darauf folgenden bleibt die Klinik geschlossen. Alle hoffen, dass die Wahl friedlich verläuft und danach wieder Normalität einkehrt. Immerhin hatten wir in der letzten zeit fast durchgehend Strom! Erst wegen der Feiertage und nun, um die Wähler zu locken. Ob danach wieder das „dark age“ anbricht ?

Es ist eine Minderheit, die hier alles in Atem hält. Die maoisten, ehemals Teil der kommunistischen Partei, sehr gewaltbereit, sind für die Streiks verantwortlich, sie wollen die Wahlen verhindern, da sie nicht zu den Verfassungs-gebenden Parteien gehören. Keiner will die Streiks, aber alle haben Angst vor der Gewalt und selbst die Regierung scheint machtlos, zumindest haben einige Gruppen Gegendemonstrationen veranstaltet.

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Good Bye Nepal

Dreieinhalb Monate sind vergangen seit ich in Kathmandu gelandet bin. Ich habe viel erlebt, viel gesehen, viel gelernt, wunderbare
Menschen getroffen und ein wunderschönes Land kennenlernen dürfen. Allerdings auch chaotische Zustände angetroffen, die die Nepali aber ganz für meistern.

Der Himalaya hat sich mir nicht in seiner vollen Majestät offenbart, aber immerhin waren mir sehr schöne Ansichten von unserer Klinik aus vergönnt.

Der Sternenhimmel am Abend meiner Ankunft war atemberaubend , sogar die Milchstraße war klar zu erkennen und genauso am letzten Abend, man konnte schön sehen, wie sich der Sternenhimmel in dreieinhqlb Monaten verändert hat. Heute am letzten Tag hat mich dann unser „Hausberg“ der Ganesh Himalaya mit regelrechtem Alpenglühen verabschiedet, danke!

Die Abschiede waren tränenreich, meine Patienten haben mich tief berührt in ihrer Freundlichkeit und Dankbarkeit, ebenso wie alle Kollegen und die wunderbaren jungen Dolmetscher , die ich etwas lehren durfte und die alles begierig aufgenommen und mit viel Freude und Empathie umgesetzt haben.

Bereichernd auch die „teachings“ in Buddhismus von ausgezeichneten Rinpoches in Boudha und die nachfolgenden Gespräche mit Joel in der Klinik, der mir auf keine Frage eine Antwort schuldig blieb.

Unsere zwei prächtigen Katzen werden mir fehlen, Sem, der Charmeur und Mimi, die Raffinierte. Traurig bin ich, dass ich nicht mehr für die Hunde tun konnte, all die Streuner und die geplagten Mamadogs.

Nach den Wahlen hatten sich die Verhältnisse normalisiert, Busse und Taxen fuhren wieder und die Patienten konnten wieder in die Klinik kommen, es wäre schön, wenn Nepal nun auch eine vernünftige Regierung bekäme und eine entsprechende Verfassung , es sei diesem freundlichen Volk von Herzen zu wünschen !

Was bleibt? Eine tiefe Dankbarkeit, dass man etwas bewirken konnte und dass die Hilfe angekommen und angenommen wurde. Ich musste versprechen, wieder zu kommen, aber dann will ich auch zumindest ein wenig die Sprache sprechen, mal sehen, was wird.

Um 20.30 geht mein Qatar Flug zurück über Doha nach Frankfurt, aus der Sonne, die tagsüber ja herrlich schien, auch wenn es Nachts ganz schön kalt wurde, in den kalten deutschen Dezember und in die Vorweihnachtszeit, die ich mal richtig genießen will.

Letzte Bilder von den lieben Kollegen und Patienten. Ach, das Haus gegenüber hat inzwischen einen ersten Stock und unten sind Fenster und Türen drin, wohlgemerkt alles in Handarbeit.

Danke Nepal !

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